Schließung ab dem 21. Dezember 2020, bis zum 9. Januar 2021

Aufgrund der Corona-Pandemie werden die Recyclinghöfe Kirchheim, Emmertsgrund, Handschuhsheim und Ziegelhausen ab Montag, 21. Dezember 2020, bis einschließlich Samstag, 9. Januar 2021, geschlossen. Der Recyclinghof Wieblingen, Mittelgewannweg 2a, ist für die Anlieferung in dringenden und unaufschiebbaren Angelegenheiten nur mit Voranmeldung geöffnet. Die Termine für die Abgabe können unter der zentralen Telefonnummer 06221 58-29999 von Montag bis Freitag von 8 bis 13 Uhr vereinbart werden.

BIWAQ-Projekt „Hasenleiser – Fit für die digitale Zukunft“ Unterstützung bei der Arbeitssuche – auch in der Corona-Krise!

BIWAQ-Projekt „Hasenleiser – Fit für die digitale Zukunft“ Unterstützung bei der Arbeitssuche – auch in der Corona-Krise!Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie haben den Arbeitsmarkt erschüttert. Arbeitssuchende sind tief verunsichert, was ihre aktuellen Chancen auf eine Beschäftigung angeht. Viele Menschen haben durch den „Lockdown“ ihre Arbeit verloren oder fürchten um ihre berufliche Existenz. Der eingeschränkte soziale Kontakt kommt erschwerend hinzu.

Das Projekt „Hasenleiser – Fit für die digitale Zukunft“ unterstützt arbeitssuchende Menschen ab 27 Jahren bei der Praktikums-, Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuche – und dabei, die persönlichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Suche zu verbessern. In „Corona-Zeiten“ bedeutet dies in verstärktem Maße, aus der sozialen Isolation herauszukommen, digitale Fähigkeiten auszubauen und eine tragfähige Zukunftsperspektive zu entwickeln. In individueller telefonischer Beratung und Coaching, Online-Schulungen und Online-Treffs unterstützen wir Teilnehmende dabei,

… mit digitalen Tools vertrauter zu werden
… Deutschkenntnisse zu verbessern
… Bewerbungsunterlagen zu überarbeiten.
… sich die eigenen Fähigkeiten und Stärken bewusst zu machen
… sich beruflich zu orientieren
… sich weiterzubilden
…sich mit anderen auszutauschen und neue Ideen zu entwickeln

Aktuelle Angebote finden Sie unter der neu geschalteten Seite: www.heidelberg.de/biwaq-veranstaltungen. Hier finden Sie auch die entsprechenden Ansprechpersonen. Teilnehmen können Menschen über 27 Jahre mit Wohnsitz in Heidelberg. Die Angebote sind kostenlos.

Allgemeine Informationen zum Projekt finden Sie auf: https://www.heidelberg.de/biwaq4

Und auch in der Corona-Krise werden Arbeitskräfte dringend gesucht: In Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Heidelberg vermitteln wir in offene Stellen u.a. im Lebensmitteleinzelhandel.Kontakt und

Informationen:

Alexandra Wagner: wagner@hddienste.de
Mareike Keppler: keppler@hddienste.de

Das Projekt wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ“ durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

Einladung zur BIWAQ-Messe

Mit der „BIWAQ-Messe“ startet am 24.09.2019 in Rohrbach-Hasenleiser das Projekt „Hasenleiser – fit für die digitale Zukunft: Qualifizierung, Beschäftigung und Nahversorgung im Stadtteil“ der Stadt Heidelberg in Zusammenarbeit mitHeidelberger Dienste gGmbH, habito e.V. und Caritasverband Heidelberg e.V.

Das Projekt wird über den Europäischen Sozialfonds (ESF) und das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat im Rahmen des BIWAQ-Programms („Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“) gefördert.

Ziel des Projekts ist es, Arbeitssuchende und Menschen mit Familienaufgaben mit alltagsnahen Beratungs- und Qualifizierungsangeboten zu unterstützen und ihre Beschäftigungsmöglichkeiten zu erhöhen. Gleichzeitig soll das Nahversorgungszentrum im Hasenleiser gestärkt werden.

Die BIWAQ-Messe dient als Auftaktveranstaltung des Projekts und findet am 24.09.2019 auf dem Gelände der Freiburger Str. 2 von 10-14 Uhr im Hasenleiser statt.

Neben Informationen zu den einzelnen Projektaktivitäten wird es zahlreiche kostenlose Angebote für die Zielgruppe geben, u.a. Bewerbungsmappencheck, Beratungsgespräche und die Möglichkeit, vor Ort Bewerbungsfotos erstellen zu lassen. Für Getränke und eine Kleinigkeit zu essen ist ebenfalls gesorgt.

Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich. Wir freuen uns auf Sie!

AZUBI-FONDS – Bewerbungsverfahren

Sie wohnen in Heidelberg, suchen noch einen Ausbildungsplatz für das Jahr 2019 und hatten bisher wenig Erfolg? Aktuell können Sie sich bei uns um einen freien Ausbildungsplatz in geförderter Ausbildung bewerben.
Mit dem Projekt AZUBI-FONDS eröffnet die Heidelberger Dienste gGmbH in Kooperation mit der Stadt Heidelberg Jugendlichen und jungen Erwachsenen berufliche Perspektiven – durch zusätzlich zur Verfügung gestellte Ausbildungsplätze bei Unternehmen aus Heidelberg und Umgebung.
Senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen inklusive Zeugnis an:  glassen@hddienste oder brunner@hddienste.de. Wir freuen uns auf Ihre E-Mail!

Welcome Center Rhein-Neckar erhält weitere Förderung bis Ende 2020

08.07.2019 | Stuttgart: Internationale Fachkräfte sind in der Region Rhein-Neckar herzlich willkommen – unter dieser Überschrift starteten die Stadt Mannheim, die Heidelberger Dienste GmbH und der Rhein-Neckar-Kreis 2014 mit dem „Welcome Center Rhein-Neckar“ ein regionales Serviceangebot zur Stärkung der Willkommenskultur für internationale Fachkräfte.

Staatssekretärin Katrin Schütz überreicht am 08.07.2019 in Stuttgart Förderbescheide das Welcome Center Rhein Neckar„

Ich freue mich sehr, dass das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg das Welcome Center Rhein-Neckar nun bis Ende 2020 fördert“, so der Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Stefan Dallinger. Am Montag, 8. Juli, übergab Staatssekretärin Katrin Schütz die Zuwendungsbescheide in Stuttgart. Insgesamt fördert das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg die neun regionalen Welcome Center für internationale Fachkräfte und das landesweite Welcome Center Sozialwirtschaft mit 2,1 Millionen Euro. Zusätzlich wurde eine Stelle zur Koordinierung des Landesnetzwerks Welcome Center neu eingerichtet. Das „Welcome Center Rhein-Neckar“ erhält 246.786 Euro Förderung. Dies entspricht 60 Prozent der Gesamtkosten. Von diesen Geldern werden neben den bisherigen drei Stellen für die drei Standorte zwei zusätzliche halbe Stellen bei der Heidelberger Dienste gGmbH eingerichtet. Eine der Stellen stärkt die Unterstützung für die Zielgruppe der internationalen Studierenden, die zweite ist für die geplante Kooperation mit der Handwerkskammer Rhein-Neckar-Odenwald vorgesehen. Die übrigen 40 Prozent kommen von den drei Partnern Stadt Mannheim, Landkreis Rhein-Neckar und Heidelberger Dienste gGmbH vor Ort. Die Geschäftsführung des Welcome Centers Rhein-Neckar liegt beim Fachbereich für Wirtschafts- und Strukturförderung der Stadt Mannheim.

„Das Welcome Center Rhein-Neckar ist eine wertvolle Anlaufstelle für internationale Studierende und Fachkräfte ebenso wie für kleine und mittlere Unternehmen, die internationale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen wollen. Mit der zusätzlichen Förderung können wir unser Beratungsangebot für diese Zielgruppen und für eine gelingende Integration in den Arbeitsmarkt weiter ausbauen“, so Bürgermeister Michael Grötsch und Bürgermeisterin Felicitas Kubala.

„Wir freuen uns über die weitere Förderung des Welcome Center Rhein-Neckar. Es ist für die Stadt Heidelberg und die gesamte Region wichtig, dass wir die Willkommenskultur für internationale Fachkräfte weiter stärken. Internationale Akademiker und Facharbeiter helfen insbesondere den kleinen und mittleren Unternehmen in der Region dabei, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und wettbewerbsfähig zu bleiben“, sagt Marc Massoth, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft der Stadt Heidelberg.

 

Es gibt drei Servicestellen:

Standortleitung Heidelberg:
Dr. Christian Krohne
Heidelberger Dienste gGmbH
krohne@hddienste.de
Mobil: +49 176 32506019

 

Standortleitung Mannheim:
Bogdan Dumitru Militaru
Bürgerdienste Stadt Mannheim
Bogdan.Militaru@mannheim.de
Telefon: +49 621 293 – 4020

 

Standortleitung Rhein-Neckar-Kreis:
Lisa Sieckmeyer
Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis
lisa.sieckmeyer@rhein-neckar-kreis.de
Telefon: +49 6221 522 – 2467

 

Staatssekretärin Katrin Schütz überreicht am 08.07.2019 in Stuttgart Förderbescheide an elf Welcome Center.

Konkrete Bewerbungstipps aus erster Hand beim internationalen Karrierefrühstück

15.05.2019 | Heidelberg: Was mache ich, wenn ich im Bewerbungsgespräch sehr nervös werde? Oder wie verhalte ich mich, wenn ich eine Frage nicht beantworten kann?
Mit diesen und ähnlichen Situationen konfrontierte die Kommunikationstrainerin Janine Marielle Ruchdie 17 internationalen Studierenden bei dem internationalen Karrierefrühstück am Mittwochvormittag im Café Brotzeit. Zu dem Frühstück mit anschließendem Besuch auf der CONTACT 2019 hatte das Welcome Center Rhein-Neckar in Kooperation mit dem Career Service der Universität Heidelberg, dem International Office der SRH Hochschule und dem Hochschulteam der Agentur für Arbeit Heidelberg eingeladen.

Dr. Jan Schönefeld, der als Vertreter der Notion Systems GmbH aus Schwetzingen an dem Karrierefrühstück teilnahm, gab den Studierenden wertvolle Tipps für das Vorstellungsgespräch aus Arbeitgebersicht. Zuvor hatte der Entwicklungsleiter das Unternehmen in einem lebendigen Vortrag vorgestellt und den Studierenden die Vorteile einer Mitarbeit in einem kleineren Unternehmen dargelegt.

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Von Tim Rath, Projektmanager bei der Genewerk GmbH, erfuhren die Studierenden, warum es sich lohnt, sich nach Einstiegschancen in der Gründerszene umzusehenund welche Chancen die Mitarbeit in einem Start-up Unternehmen bietet. Vom Hochschulteam der Bundesagentur für Arbeit stellte sich Petra Kuhn den Studierenden vor und lud die Teilnehmenden ein, das umfangreiche Angebot für Studierende und Absolventen zu nutzen.

Ziel des internationalen Karrierefrühstücks ist es, internationale Studierende über Einstiegsmöglichkeiten bei kleinen und mittleren Unternehmen in der Region zu informieren und einen informellen Austausch zwischen Arbeitgebern und Studierenden zu ermöglichen. Bei einem Café können Studierende und Arbeitgeber in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen und erste Kontakte knüpfen. Anschließend begleitet das Team des Welcome Centers Rhein-Neckar die Studierenden zu einer Karrieremesse. Auf die Ansprache von Arbeitgebern auf der Messe werden die Teilnehmenden im Rahmen des Karrieregespräches von professionellen Kommunikationstrainern vorbereitet.

Fahrradversteigerung am 25. Mai 2019

Am Samstag den 24. Juli findet auf dem Recyclinghof Oftersheimer Weg 8, 69124 Heidelberg die öffentliche Fahrradversteigerung des Fundbüros statt. Es werden ca. 30 Fahrräder versteigert.
Beginn der Versteigerung ist um 10:00 Uhr. Ab 9:00 Uhr können die Fahrräder besichtigt werden.
Jeder ist willkommen bei der Versteigerung mitzubieten.

Fahrradversteigerung am 05. Mai 2018

Am Samstag den 05. Mai findet auf dem Recyclinghof Oftersheimer Weg 8, 69124 Heidelberg die öffentliche Fahrradversteigerung des Fundbüros statt. Es werden ca. 25 Fahrräder versteigert. Beginn der Versteigerung ist um 13:00 Uhr. Ab 12:00 Uhr können die Fahrräder besichtigt werden. Jeder ist willkommen bei der Versteigerung mitzubieten.

Bündnis für Familie Heidelberg | 10 Jahre für eine familienfreundliche Arbeitswelt in Heidelberg

Druckfrisch erschienen ist unser Bündnis-Jubiläumsbericht 2007 bis 2017, der Ihnen einen guten Überblick über 10 Jahre Netzwerkarbeit des ‚Bündnis für Familie Heidelberg’ gibt.

Über 220 Partner aus Unternehmen, Wissenschaft, Institutionen, Verwaltung und Politik engagieren sich für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und übernehmen damit gemeinsam Verantwortung für unsere Zukunft. Sie alle sind sich einig: Es lohnt sich, in Familienfreundlichkeit zu investieren! Dass die Bedeutung von Familienfreundlichkeit in der Heidelberger Arbeitswelt angekommen ist, wurde ganz aktuell durch das Online-Portal www.betreut.de bescheinigt. Darüber freuen wir uns natürlich!

Nach einer Datenanalyse, die auf das Arbeitgeberbewertungsportal ‚kununu’ zurückgreift, ist Heidelberg die Stadt in Deutschland, in der Familien mit drei Kindern am besten leben können. Im Gesamtranking der kreisfreien Städte steht unsere Stadt auf dem ersten Platz. In keiner anderen Stadt ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowohl von Seiten der Arbeitgeber und deren Angebote für ihre Beschäftigten, als auch in Bezug auf Betreuungsangebote so gut wie in Heidelberg.

In zehn Jahren Netzwerkarbeit ist ein Portfolio an über 90 Lösungen gewachsen. Unser Bündnisbericht gibt Ihnen dazu einen Überblick und ist hier als pdf abzurufen.

Ob Arbeitslose, Alleinerziehende oder Azubis – die „Dienste“ sind zur Stelle „Heidelberger Dienste“ feiern 25. Geburtstag – Damals sollten Langzeitarbeitslose beschäftigt werden – Heute ist das Angebot viel breiter – Bilanz-Gespräch mit Wolfgang Schütte

 

Im Jahr 1992, als Helmut Kohl noch regierte und die Arbeitslosenzahl in Deutschland erstmals an der Drei-Millionen-Marke kratzte, reagierten viele Kommunen – auch Heidelberg. Mit den „Heidelberger Diensten“ (HDD) wurde eine städtische Beschäftigungsgesellschaft gegründet. 25 Jahre später sind die HDD weit mehr als das. Geschäftsführer Wolfgang Schütte, 61, war von Anfang an Leiter des gemeinnützigen Unternehmens – und zieht im RNZ-Gespräch Bilanz.

Herr Schütte, zu welchem Zweck wurden die Heidelberger Dienste vor 25 Jahren gegründet?

Anfang der 1990er Jahre entwickelte sich Langzeitarbeitslosigkeit auch in Heidelberg zu einem Problem. Den Impuls des Arbeitsamtes für einen Start der Heidelberger Dienste nahm die Stadt gerne auf: Man wollte ein Beschäftigungsangebot mit gewerblichem Schwerpunkt schaffen.

Sie starteten mit dem Betrieb der Recyclinghöfe – und diese betreiben sie an mittlerweile fünf Orten bis heute.

Ja, aus der ursprünglichen Abgabestelle Oftersheimer Weg sind fünf Recyclinghöfe geworden. Sie sind Teil eines modernen Abfallwirtschaftskonzeptes, in dessen Mittelpunkt die Idee der Kreislaufwirtschaft steht. Zunächst war das eine klassische Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.

Bei manchen sind diese ABMs als Beschäftigungstherapie ohne nachhaltigen Nutzen verrufen. Wie sehen Sie das?

Dazu eine kleine Anekdote: Wir haben uns anfangs etwa um Rekultivierung gekümmert – und das auch am historischen Weinberg „Sonnenseite ob der Bruck“. Die Trockenmauern dort haben wir angelegt. Wir haben den Berg erst wieder für den Weinbau nutzbar gemacht. Also das war schon nachhaltig (lacht). Aber im Ernst: Wir wollten damals auch selbst schnell weg von der reinen Projektorientierung und uns nachhaltiger aufstellen.

Das ist gelungen. Heute sind die HDD ein zentraler Bestandteil der städtischen Abfallwirtschaftskonzeption.

Genau. Wir haben die Reinigung des Neckarvorlandes, öffentlicher Toiletten oder die Stadtteilreinigung im Emmertsgrund übernommen. Im zweiten Arbeitsmarkt sind wir der größte Arbeitgeber der Region. Unser Ziel war und ist, Langzeitarbeitslose bei uns fit zu machen und in Arbeit zu vermitteln. Und immerhin jeder vierte wird im Anschluss an die Beschäftigung bei uns direkt in Arbeit vermittelt.

Die politischen Rahmenbedingungen für ein soziales Dienstleistungsunternehmen wie die Heidelberger Dienste haben sich in den vergangenen Jahren stark geändert. Wie wirkt sich das aus?

Früher konnten wir die Menschen bis zu fünf Jahre bei uns beschäftigen – und bekamen 75 Prozent Förderung vom Bund. In der Amtszeit von Ursula von der Leyen wurde die Förderung dramatisch gekürzt.

Dennoch konnten die Heidelberger Dienste ihren Aufgabenbereich immer weiter ausdehnen.

Ja, weil die Kommune einsprang. Aber auch, weil wir immer wieder schnell auf gesamtgesellschaftliche Trends reagiert haben. Als sich um die Jahrtausendwende die Jugendarbeitslosigkeit verfestigte, starteten wir etwa mit dem Azubi-Fonds. Dabei schließen die jungen Leute einen Ausbildungsvertrag mit uns ab – und wir kooperieren mit Betrieben, welche die Ausbildung übernehmen.

Kurz vor der Jahrtausendwende gab es so viele Langzeitarbeitslose wie nie. Wie haben die Dienste darauf reagiert?

Neu war vor allem, dass die Langzeitarbeitslosigkeit auch die Mittelschicht erreichte. Plötzlich waren gut ausgebildete Leute jahrelang arbeitslos. Damals stiegen wir stärker in den Bereich der Beratung und Vermittlung ein. Inzwischen haben wir da sehr viele Angebote für unterschiedliche Zielgruppen.

Mit den Hartz-Reformen wurde 2005 auch der sogenannte Ein-Euro-Job eingeführt, der Langzeitarbeitslose an den Arbeitsmarkt heranführen sollte. Hat das geklappt?

Diese Zusatzjobs wurden immer wieder verunglimpft – zu Unrecht. Sie haben tatsächlich eine Menge Leute in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse gebracht.

Ein Meilenstein war auch die Gründung des „Bündnisses für Familie Heidelberg“ 2007. Welche gesellschaftliche Entwicklung ging dem voraus?

Wir hatten bei dem Projekt „Frauen+“ viele alleinerziehende Mütter unterstützt. Das Thema der Vereinbarkeit von Beruf und Familie wurde immer drängender – darauf haben wir reagiert.

Was leistet das Bündnis für Familie?

Das Bündnis vernetzt Arbeitgeber, die bei diesem Thema besser werden wollen. Inzwischen machen fast alle mit, weil es sich im Wettbewerb um die besten Mitarbeiter keiner mehr leisten kann, nicht dabei zu sein. Einer der größten Erfolge war, das Thema Ferienbetreuung qualitativ und quantitativ aufzuwerten. Dabei haben wir viele Bausteine, etwa das Ferien-Ticket, mit dem auch kleine Unternehmen, die keine eigenen Angebote machen können, ihre Mitarbeiter unterstützen können.

Seit vier Jahren sind die Dienste nun auch noch für das Kreativwirtschaftszentrum „Dezernat 16“ in Bergheim zuständig. Wie kam es dazu?

Das war der nächste logische Schritt, denn hier geht es um die Zukunft der Arbeit. Zugleich fallen dort jeden Tag viele einfache gewerbliche Tätigkeiten an, für die wir tolle Mitarbeiter haben. Das von uns dort aufgebaute Veranstaltungsangebot passt wunderbar zu unserem Service „Fest & Fertig“.

Und was planen Sie und die Heidelberger Dienste als Nächstes?

Das drängendste Thema heute ist wohl der Fachkräftemangel – deshalb gibt es seit vergangenem Jahr das Ausbildungshaus, das wir betreiben. Und es gibt schon viele Stimmen, dass wir bald ein zweites brauchen. Die Arbeit geht uns nicht aus.

Heidelberger Nachrichten vom Dienstag, 5. Dezember 2017, Seite 6, von Sebastian Riemer

Schließung ab dem 21. Dezember 2020, bis zum 9. Januar 2021

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Einladung zur BIWAQ-Messe

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Unsere Leistungen

mittendrin.sozial

Menschen mit Arbeit unterstützen und fördern, neue Perspektiven aufzeigen und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Mehr

Service für Bürger

Für Heidelberger Bürgerinnen und Bürger unverzichtbar - stets mit Engagement und Verlässlichkeit im Einsatz. Mehr

Arbeit und Ausbildung

Zusammen mit Jugendlichen, jungen und erfahrenen Menschen berufliche Perspektiven entwickeln. Mehr

Beruf und Familie

Netzwerke organisieren, gemeinsam familienfreundliche Lösungen entwickeln und Unternehmen bei der Umsetzung unterstützen. Mehr